Das Feuer brennt sowieso. Die Frage ist nur, was dabei herauskommt außer Wärme.
Ja, mit einer Platte.
Auf einer Feuertonne lässt sich grillen – aber auf einer geschlossenen Fläche, nicht auf einem Rost. Darauf kommt es an:
Beim Grill steht einer davor und wartet, bis es fertig ist. An einer Feuertonne läuft der Abend weiter, während gegrillt wird – die Runde steht ohnehin drumherum. Das ändert vier Dinge.
Wann ist es durch? Über einem Holzfeuer ist „außen schwarz, innen roh“ der häufigste Fehler. Für Hackfleisch und frische Bratwurst nennt das Bundesinstitut für Risikobewertung 70 Grad im Kern, mindestens zwei Minuten lang – erkennbar daran, dass der austretende Saft klar ist und innen nichts mehr rosa aussieht. Dicke Stücke lieber weiter außen fertig ziehen lassen als über der größten Hitze.
Die bierbomb® ist eine geschlossene Feuertonne aus einem Bierfass – 1,59 Meter hoch, das Feuer brennt im Inneren, der Rauch zieht oben ab. Die Grillschale wird oben aufgesetzt: Die Aussparung in der Mitte lässt den Schornstein durch, rundherum entsteht eine umlaufende Grillfläche, an der mehrere Leute gleichzeitig stehen können.

Nachlegen geht weiter, auch wenn die Schale oben liegt: Nachgelegt wird von oben durch den Schornstein, das Rohr bleibt dabei an seinem Platz. Am besten trockenes Hartholz – es brennt sauber und funkenarm. Grillhandschuhe anziehen, das Rohr ist heiß.
Gesucht wird meist nach „Grillplatte“, und das ist nicht falsch – im Handel heißt so ziemlich alles so, was oben auf eine Feuerstelle kommt. Gemeint sind dort aber meist die großen Feuerplatten von rund einem Meter Durchmesser, wie sie auf breiten Fässern liegen. Die bierbomb® ist mit 41 Zentimetern schlanker gebaut. Darauf passt keine Meterplatte.
| große Feuerplatte | Grillschale der bierbomb® | |
|---|---|---|
| Durchmesser | meist um 100 cm | 35 cm |
| Aussparung | 20 cm | 16,5 cm |
| Grillfläche | rund 40 cm breit | rund 9 cm breit |
| Form | zur Mitte gewölbt | flach, mit Rand |
| Fett und Saft | laufen ins Mittelloch | bleiben auf der Fläche |
| passt auf | breite Fässer und Tonnen | nur die bierbomb® |
Der zweite Unterschied ist der wichtigere. Bei den großen Platten ist die Wölbung Absicht: Fett und Saft laufen zur Mitte und von dort durch das Loch ins Feuer. Die Grillschale hat stattdessen einen umlaufenden Rand – was austritt, bleibt oben und brät mit. Genau dazu raten das Bundesinstitut für Risikobewertung und das Umweltbundesamt, weil tropfendes Fett in der Glut Schadstoffe bildet.
Wer eine große Bratfläche sucht, ist bei den Meterplatten richtig – braucht dafür aber ein entsprechend breites Fass darunter. Die bierbomb® ist als schlanke Feuertonne gebaut, um die man herumsteht; die Grillfläche läuft dafür rundherum und ist von allen Seiten erreichbar.
Der bierbomb®-Schriftzug ist in den Rand ausgestanzt, kein aufgeklebtes Logo. Spülmaschinengeeignet und wiederverwendbar – kein Einweg-Blech, das nach einem Abend im Müll landet. Sie passt auf die bierbomb® und ist kein universeller Grillaufsatz für andere Feuerstellen. Verfärbungen durch die Hitze sind normal und kein Mangel.
Sie wird sehr heiß. Grillhandschuhe benutzen und vor dem Abnehmen abkühlen lassen. Auch das Fass selbst wird auf ganzer Höhe heiß.
Wann lässt sie sich abnehmen? Mit dem Handrücken dicht über den Rand fahren, ohne ihn zu berühren – spürt man noch Wärme, ist es zu früh. Edelstahl hält die Wärme lange: Eine Feuertonne ist auch eine Stunde nach dem letzten Scheit noch heiß.
Wer beides gleich zusammen will, bekommt es als Set – die bierbomb® und die passende Grillschale, in einer Lieferung statt in zweien.
Warum beides zusammengehört: Die Schale ist schmaler als das Fass – sie sitzt auf dem Fassrand, der Schornstein läuft mittig durch die Aussparung. Beide Teile sind aus demselben V2A-Edelstahl, weder lackiert noch beschichtet. Deshalb passt nichts dazwischen und nichts wackelt.
Wer schon eine Feuertonne hat, kann die Grillschale einzeln kaufen – aber nur, wenn es eine bierbomb® ist. Auf fremde Feuerstellen passt sie nicht, weil Fassrand und Schornstein genau zueinander gehören.
Der Stock ist das Problem, nicht der Teig. Stockbrot ohne Stock geht genauso, und ohne offenes Lagerfeuer auch: Offene Flammen auf Kniehöhe sind mit Kindern unpraktisch, und passende Stöcke liegen selten herum.
An einer geschlossenen Feuertonne geht Stockbrot am Stock nicht gut. Das Feuer brennt im Inneren, an die Glut kommt niemand heran. Was hier funktioniert, ist der Fladen auf der Grillfläche: Teig flach drücken, auflegen, einmal wenden. Mit kleinen Kindern ist das ohnehin entspannter, weil niemand mit einem brennenden Stock herumläuft.
Kinder bleiben dabei unter Aufsicht und auf Abstand – das Fass wird auf ganzer Höhe heiß.
An einer offenen Feuerschale geht der Stock natürlich. Dann gilt:
Ja. Dafür braucht es eine geschlossene Platte, die oben aufgesetzt wird – keinen Rost. Auf dem Rost tropft Fett ins Feuer, es stichflammt und qualmt.
Eine Platte mit Rand. Sie hält Fett und Saft oben, statt sie ins Feuer tropfen zu lassen. Das Bundesinstitut für Risikobewertung empfiehlt Schalen, die Flüssigkeit auffangen, weil beim Tropfen Schadstoffe entstehen.
V2A-Edelstahl mit mindestens drei Millimetern Stärke. Die drei Millimeter sorgen dafür, dass sich die Platte nicht verzieht; der V2A-Edelstahl dafür, dass sie nicht rostet. Beschichtungen vertragen die Temperaturen eines offenen Feuers nicht.
Ja. Auf einer kalten Fläche klebt das Grillgut fest. Die Probe: ein paar Tropfen Wasser auf die Fläche – zischen sie sofort weg, kann aufgelegt werden. Wie lange das dauert, hängt vom Feuer ab.
Über das Feuer und über den Platz auf der Fläche: Feuer herunterbrennen lassen und über der Glut grillen, oder das Grillgut nach außen schieben, wo es kühler ist.
Am Stock nicht gut, weil das Feuer im Inneren brennt und niemand an die Glut kommt. Als Fladen auf der Grillfläche geht es gut: Teig flach drücken, auflegen, einmal wenden.
Fast. Beides wird oben auf die Feuerstelle gesetzt und hat eine Aussparung für das Rohr. Die großen Feuerplatten messen meist um 100 Zentimeter und sind zur Mitte gewölbt, damit Fett ins Loch läuft. Die Grillschale der bierbomb® misst 35 Zentimeter und hat einen Rand, der Fett und Saft oben hält.
Ja, als Grillpaket für 599 Euro – die bierbomb® und die passende Grillschale in einer Lieferung. Einzeln kosten beide zusammen 628 Euro.
Ja. Nachgelegt wird von oben durch den Schornstein, das Rohr bleibt dabei an seinem Platz. Am besten trockenes Hartholz. Dabei Grillhandschuhe tragen.
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