Feuerschale oder Feuerkorb? Feuerschale oder Feuertonne? Vier Bauarten, ein Feuer – aber sie verhalten sich völlig unterschiedlich. Hier steht, was wofür taugt. Auch dann, wenn es nicht unsere ist.
Nicht die Form entscheidet, sondern wo die Luft einströmt und wohin sie entweicht. Bei offenen Schalen und Körben zieht der Rauch seitlich – bei geschlossenen Bauarten nach oben.


Die flache, offene Schale. Das Feuer liegt frei, der Rauch zieht dorthin, wohin der Wind will.
Ein Korb aus Stahlgitter oder gelochtem Blech, meist auf Beinen. Viel Luft von allen Seiten, das Holz brennt schnell ab.
Ein stehendes, geschlossenes Rohr. Das Feuer brennt im Inneren, die Luft zieht unten ein und oben aus. Der Kamineffekt führt den Rauch nach oben ab.
Gemauert oder aus Guss, mit festem Abzug. Gute Rauchführung, aber schwer und ortsfest.
Die bierbomb® ist eine Feuertonne der geschlossenen Bauart: 1,59 m hoch, 41 cm Durchmesser, 16,91 kg, aus V2A-Edelstahl. Grundlage ist ein originales Edelstahl-Bierfass. Das Feuer brennt im Inneren, der hohe Abzug führt den Rauch nach oben ab und vermindert Funkenflug. Sie lässt sich werkzeugfrei zerlegen und im Kofferraum transportieren; eine Grillschale wird oben aufgesetzt.
Für ein kleines Feuer zweimal im Jahr tut es auch eine einfache Schale. Wer aber öfter draußen sitzt, Gäste um sich hat und den Rauch nicht in der Runde haben will, ist mit der geschlossenen Bauart besser bedient – und kann sie mitnehmen, wenn er umzieht oder ans Wasser fährt.
Sie steht aufgebaut in der Ausstellung im Küchen Profi Center Dresden, Rudolf-Walther-Straße 3.
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